d
ZIELFAHNDUNG
Wirtschaftskriminalitaet
Diebstahl
Betrug

Schwarzarbeit
Rückführung

Bedrohung
Erpressung

Vertragsbruch
Fahndung
Zielfahndung

Grenzfahndung

Scheingeschäfte
Vertragsstrafe

Zielfahndung

Zielfahndung

Die Zielfahndung ist eine geplante Suche der Sicherheitsbehörden nach ausgewählten Straftätern, bei denen besonders schwere Gewalt- oder Wirtschaftsdelikte vorliegen und zudem als außergewöhnlich gefährlich einzustufen sind. Oftmals werden die Beamten auch im Ausland eingesetzt, weil die Täter sich gerne in dasselbige absetzen, um einer Verurteilung in Deutschland zu entgehen. Eine erfolgreiche Zielfahndung ist nur möglich wenn das europäische Ausland oder das entsprechende internationale Land entsprechende Kooperationsbasis bietet. In Europa ist dies inzwischen gewährleistet. Notwendig ist es unter anderem deshalb, weil durch den Wegfall der europäischen Grenzen das Netz der Durchlässigkeit ein wenig größer geworden ist. Die Zielfahndung kann daher in jedem x-beliebigen Land der Erde stattfinden. Ist der Aufenthaltsort des Beschuldigten ermittelt, kann die Festnahme und sukzessive die Rückführung nach Deutschland vollzogen werden. Um diesen Erfolg gewährleisten zu können ist die sorgfältige Recherchearbeit der Kollegen in Deutschland vorerst die erste Priorität, um detaillierte Kenntnisse über die Vorgehensweise im Ausland zu haben. Hier sind Gewohnheiten, eventuell persönliche Kontakte durch Familie, freunde oder auch Recherchen in der kriminellen Vergangenheit anzustellen. Ein weiterer Punkt ist natürlich auch die Personenerkennung, denn hier können auch Veränderungen vorliegen. Entweder einfacherer Art oder, je nach Vergehen auch bis zu operativen Veränderungen, um einer Festnahme zu entgehen. Letzteres ist auch in Mafiakreisen schon vorgekommen. Grundlage der Zielfahndung sind somit alle vorliegenden Informationen zu der Person von Geburtsurkunde bis zu Schuhgröße und Lieblingsessen. Bei der gesamten Maßnahme wird jeweils am Anfang durch die Staatsanwaltschaft an die Zielfahndungsstelle des Landes herangetreten. Bei der Durchführung der Arbeit wirken überwiegend drei Personen im Zielfahndungsteam mit, die verdeckt arbeiten, um keine Ermittlungszwischenstände der Publizierung zukommen zu lassen. Insofern gibt es zunächst keine Pressemitteilung oder Publizierung jeglicher Informationen über die Medien. Sollte es im Interesse der Bevölkerung liegen werden entsprechende Informationen zum Stand der Ermittlungen gegeben. Diese werden jedoch nie Informationen darüber enthalten mit denen der Verfolgte "arbeiten" kann oder entsprechende Schritte unternehmen kann, um dem Fahndungserfolg entgehen zu können.