Die Biometrie Technik beschäftigt sich
im Allgemeinen mit der Messung an Lebewesen und dazugehörigen
Messverfahren und Auswertmöglichkeiten. Neben der allgemeinen
Bezeichnung existieren unterschiedliche Detaildefinitionen. Die
Einsatzgebiete sind heutzutage größtenteils in der biometrischen
Statistik verankert. Das heißt, dass sich hier mit der Entwicklung
und gleichzeitigen Anwendung von statistischen Methoden beschäftigt
wird, die zur Auswertung aller Art von Messungen an lebenden Wesen
benötigt werden. In den letzten Jahren kam der Biometrie immer
mehr Beachtung zu Teil, weil diese zur Terrorbekämpfung bzw.
Identifizierung von bestimmten Personen verwendet werden soll und
auch wird.
In der schnelllebigen
Zeit der Informationstechnologie kann die Biometrie erst zeitnah
richtig angewendet werden. Die Auswertung der biometrischen Daten
erfordert hohe Rechenleistungsanforderungen, um die biometrischen
Verfahren richtig darstellen zu können. Hierbei werden die
Bereiche Lebenswissenschaften, Statistik, Mathematik und Informatik
unmittelbar miteinander verknüpft. Die Biometrie Technik kann
im Bereich der Personenerkennung heutzutage auch als weitgehend
automatisierte Erkennung von Individuen bezeichnet werden, die auf
der Verhaltenscharakteristik und biologischen Eigenschaften basiert
.Die Biometrie wurde schon früh zur Personenidentifikation
eingesetzt. Bereits 1879 entwickelte Alphonse Bertillon ein System
um eine Identitätsfeststellung zu fixieren. Grundlage waren
11 Körperlängenmaße. Des Weiteren wurde 1892 von
dem Wissenschaftler Francis Galton die Daktyloskopie entwickelt,
der Grundstein für die Nutzung des Fingerabdrucks.