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Der Geldtransport



Geldtransport - Ihre sichere Dienstleistung

Der Geldtransport betrifft vor allem den Einzelhandel, der seine Tageseinnahmen zur nächstgelegenen Bankfiliale bringen muss. Bargeldloser Zahlungsverkehr nimmt in der heutigen Zeit einen immer umfangreicheren Raum ein. Der alltägliche Zahlungsverkehr wird daher überwiegend mit EC-Karte oder Kreditkarte abgewickelt. Der Transport von monetären Mitteln ist jedoch auch heute noch notwendig. Oftmals wurden in der Vergangenheit Mitarbeiter mit diesen Aufgaben betraut. Da diese jedoch in keiner Weise das Spektrum der Geldsicherheit abdecken können sollten diese Aufgaben eines Dienstleisters anvertraut werden der hierauf spezialisiert ist. So wird das bestehende Risiko eines Überfalls stark reduziert. Dies vor allem deshalb, weil die Hürde für den Kriminellen durch die vorhandenen Sicherheitsumstände weitaus höher ist als bei einem Laien, der das Geld mit geringem Sicherheitsstandard befördert. Neben dem privatrechtlichen Geldtransport ist auch der öffentlich rechtliche Geldtransport zu organisieren. Hierzu gehören die produzierten monetären Mittel der Bundesdruckerei (und Münzprägeanstalten), die in die Zentralen der Deutschen Bundesbank befördert werden müssen. Von muss das Geld wiederum in die Banken, Hauptverwaltungsaußenstellen und auch zu den Kassen der einzelnen Behörden ausgeliefert werden.

Welche Unternehmen sind empfehlenswert?

Bei der Überlassung des erwirtschafteten Geldes ist ein hohes Maß an Vertrauen seitens des Auftraggebers zu investieren. Um keinen Reinfall zu erleben und wie im Fall der Firma Heros um erhebliche Geldmengen geprellt zu werden, ist die Beauftragung eines seriösen Anbieters zu empfehlen. Daher sollte man sich vorher umfassend informieren und die Informationen der Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste e.V. einbeziehen. Hierin sind eine Vielzahl von Sicherheitsdiensten Mitglied, die schon durch die Mitgliedschaft Standards in punkto sicherheitsrelevanter Vorschriften und Anweisungen bei der Tätigkeit erfüllen müssen.
Die Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste e. V. hat eine Firmenauflistung der Mitglieder im Internet installiert. Hier können Sie sich orientieren welche Firmen in Ihrer Nähe ansässig sind.

Wird der Geldtransport bewacht und überwacht?

Hierbei ist der Geldtransport im öffentlich-rechtlichen vom privatwirtschaftlichen Bereich zu unterscheiden. In ersterem ist zum einen das Geldvolumen weitaus höher als im Privatsektor und daher durch viele Fahrzeuge der Bundespolizei bewacht, sowohl zivil als auch nichtzivil. Dies ist zwar nicht immer gegeben, jedoch bei höheren Summen durchaus die Regel. In Einzelfällen kann es sogar zur Luftüberwachung kommen, daher sind einige Geldtransportfahrzeuge auch mit Luftkennungen deklariert. Eine weitere Überwachungsmöglichkeit, die eingesetzt wird ist die GPS-Überwachung, die von der Zentrale aus beobachtet wird.

Wie sind die Fahrzeuge ausgestattet?

Überwiegend handelt es sich um Serienfahrzeuge, die jedoch einen gepanzerten Aufbau haben. Ausgestattet sind diese mit umfangreichen Panzerungen, einer Alarmanlage und vor allem dem großen Laderaum, der nur vom Innenbereich her zu öffnen ist. Dazu haben sie einen Funkruf-Kenner (FMS) und separate Mobilfunkgeräte für die Mitarbeiter.

Wie wird das Geld innerhalb der Fahrzeuge aufbewahrt?

Bei Fahrzeugtransporten werden Geldkisten verwendet, die versiegelt sind. Wie bei einem Gaszähler sind hier dann Plomben angebracht und im Innenbereich der Kisten befinden sich Farbbomben und/ oder auch Rauchbomben, die dann aktiviert werden wenn eine gewaltsame Öffnung stattfindet. Durch diese Färbung wird das Geld unbrauchbar und eine Bezahlung in jeglichen Geschäften sehr schwierig. Bei Transporten, die ohne Fahrzeuge durchgeführt werden ist die Praxis die dass der Geldtransport mit Koffern realisiert wird. Der Mitarbeiter steckt seine tragenden Hände in Griffmulden, die mit dem Koffer eine Einheit bilden. Auch hier wird eine Verfärbung als Sicherheitsmaßnahme aktiviert sobald ein unberechtigter Zugriff vollzogen wird. Alternativ gibt es auch Handschellenverbindungen, jedoch nur im Film, denn diese sind in der Praxis verboten.

Wie schützen sich die Mitabereiter des Geldtransports?

Dem Eigenschutz und Schutz des Geldtransports sind hohe Auflagen mitgegeben. Werden Schusswaffen in der Praxis verwendet bzw. mitgeführt, so sind die Vorschriften des Waffenrechts anzuwenden. Die praktische Verwendung ist genau in Richtlinien fixiert. Dies bezieht sich auf die Sicherung, Führung, notwendige Behältnisse für die Schusswaffen und Anweisungen für die Anwendung der Waffe im Notfall. Anzumerken ist, dass eine Ausstattung mit unscharfen Waffen nicht erfolgt, es werden immer scharfe Schusswaffen verwendet bzw. mitgeführt.

Ist der Geldtransport versichert?

Der Geldtransport ist grundsätzlich versichert, zumindest bei seriös operierenden Unternehmen. So ist ein Verlust des übergebenen und dokumentierten Geldes alleinige Sache des operierenden Sicherheitsunternehmens. Dieses trägt die volle Verantwortung für die betraute Geldmenge. Kommt das Geld durch einen Überfall, durch einen Unfall in Verbindung mit Raubüberfall oder anderen Konstellationen wie Firmenveruntreuung durch einzelne Mitarbeiter abhanden, so trägt das Dienstleistungsunternehmen das Risiko. Anders sieht es hingegen dann aus wenn der der Einzelhändler seien Tageseinnahmen eigenständig zur Bank bringt. In diesem Fall ist eine entsprechende Geschäftsversicherung so zu vereinbaren dass ein Raub auf dem Transportweg eingeschlossen ist.