Die klassische Anschriften Ermittlung wertet im wesentlichen die
Datenquellen vom Einwohnermeldeamt und Postadressen aus. Des weiteren
werden die Datenbestände der Telefonanbieter, die tagesaktuell
zur Verfügung stehen und über 40 Millionen Teilnehmerdaten
enthalten, ausgewertet. Auf diesem Wege erhält man die Telefondaten,
Anschrift mit Postleitzahl, Ort, Strasse, Hausnummer und ggf. ein
vorhandenes Postfach.
Vielfach reichen diese Informationen
nicht aus, da die Spuren in den klassischen Datenquellen verwischt
wurden und somit nicht mehr auffindbar sind. Hierfür wird das
Umfeld der gesuchten Personen durchleuchtet, um Informationen über
den neuen Aufenthaltsort oder andere sachdienliche Hinweise zu erhalten.
Diese Nachforschungen werden oftmals von pensionierten Kriminalbeamten
durchgeführt, die langjährige Praxiserfahrung in dieser
Vorgehensweise haben. Bekannte Voranschriften und weitere Fahndungsmerkmale
sowie ein umfassender Datenpool bilden meistens die Grundlage für
weitere Ermittlungsstrategien.
Die Ermittlungstätigkeiten der Detektive erstrecken sich dabei
zunächst auf das gesamte Bundesgebiet. Internationale Verbindungen
zu Kooperationspartnern können ebenso ausgeschöpft werden,
über die dann unter Umständen weltweit Ermittlungen durchgeführt
werden können.