Der private Wachdienst, der Gebäude und Objekte bewacht, wird
oft als Wach- und Schließgesellschaft bezeichnet. Der Wachdienst arbeitet oft im Revierdienst und überwacht dabei
im Auftrag von Sicherheitsunternehmen Objekte und Gebäude in
festgelegten Revieren (Stadtteilen) bei bewusst unregelmäßigen
Zeiten. Wachdienste überprüfen Gebäude und Objekte
auf Unregelmäßigkeiten wie verdächtige Geräusche,
Gerüche oder Sonstiges, das auf Schäden oder kriminelle
Handlungen hinweisen. Verschiedenste Sicherheitseinrichtungen wie
verschlossene Türen und Fenster werden auf Funktionsfähigkeit
überprüft und Alarmanlagen kontrolliert. Kraftfahrzeuge
sind dabei im Einsatz und mit Funkeinrichtungen mit der Zentrale
verbunden, um regelmäßig Meldungen über Standort
und Fahrtziel oder besondere Vorkommnisse weiterzugeben. Weitere
Tätigkeiten sind das Feststellen von Ursachen bei Alarmmeldungen,
Sichern aufgebrochener Türen und Fenster. Letztlich kann auch
das Begehen einzelner Objekte mit Wachhund zu ihren Aufgaben gehören.
Welche erweiterten Aufgaben können Wachdienste
noch übernehmen?
In der heutigen Zeit ist das Spektrum von Wachdiensten sehr weitgehend.
Sind es in der Vergangenheit Arbeiten gewesen, die sich mit abgegrenzten
Bereichen beschäftigt haben, so kommt dem Berufszweig heute
ein erweitetes Aufgabenfeld zu. So hört die Arbeit nicht mit
der eigentlichen operativen Tätigkeit des Wachdienstes auf,
sondern beginnt bereits davor. Hierzu gehören zum Beispiel
Sicherheitsanalysen für Kunden, um ein Objekt oder gesamte
Abläufe auf Ihre sicherheitsrelevanten Eigenschaften hin zu
überprüfen. In der Praxis kann die operative Arbeit des
Wachdienstes auch auf die Absicherung von wichtigen Versammlungen
(Aktionäre, Gewerkschaften, Politische Parteien) ausgerichtet
sein. Dies geht mit Sicherheitsvorkehrungen einher, die mit denen
auf einem Flughafen verglichen werden können. Eine Übersicht
der bundesweiten Wachdienst
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