Der Schutzdienst kann neben dem militärischen Bereich auch
noch private Schutzdienste umfassen, die Objekte bewachen und oft
als Wach- und Schließgesellschaft bezeichnet werden.
Wachleute arbeiten oftmals im Revierdienst und überwachen meist
im Auftrag von Sicherheitsunternehmen Gebäude und Objekte in
einem bestimmten Revier (Stadtteil), dabei bewusst zu unregelmäßigen
Zeiten (Nacht). Wachleute im Schutzdienst überprüfen Gebäude
und Objekte auf Unregelmäßigkeiten, achten auf verdächtige
Geräusche, Gerüche oder sonstige Spuren, die auf Schäden
oder kriminelle Handlungen hinweisen.
Dabei werden verschiedenste Sicherheitseinrichtungen wie verschlossene
Türen und Fenster oder die Funktionsfähigkeit von Alarmanlagen
kontrolliert. Mit Pkws, die über Funkeinrichtungen verfügen,
fahren sie von Objekt zu Objekt und geben regelmäßige
Meldungen über Standort und Fahrziel beziehungsweise besondere
Vorkommnisse der Zentrale bekannt.. Das Feststellen der Ursachen
bei Alarmmeldungen, das Sichern aufgebrochener Türen und Fenster
und zum Teil das Begehen der einzelnen Objekte mit Wachhund gehören
ebenfalls zu ihren Aufgaben.