Die Überwachung mittels Mobiltelefon beziehungsweise in die
kommt einem Lauschangriff ähnlich. Dabei fungiert das Mobiltelefon
als Überwachungseinheit. Mittels einer ausgespielten Software
auf dem Handy des überwachenden lassen sich viele Funktionalitäten
einschalten. So kann der gesamte Datenverkehr wie SMS, Gespräche
und sogar Bilder hier mit aufgezeichnet werden. Hierfür stehen
verschiedene Programme zur Verfügung, die im Internet problemlos
zu bekommen sind. Aber nicht nur der Download beziehungsweise Übertragung
von solcherlei Datenmaterials, sondern auch die Eins zu eins Überwachung
über das zu bespitzelnde Handy ist realisierbar. So kann zum
Beispiel der Ehepartner jegliche Aktivitäten mitbekommen, falls
zum Beispiel ein Ehebruch in Anbahnung steht oder auch nur ein kleiner
Seitensprung diese Überwachungsmaßnahmen rechtfertigen
würde. Dabei bekommt natürlich der Bespitzelte von diesen
Maßnahmen überhaupt nichts mit. Eine weitere Möglichkeit,
die sich hier bietet ist auch das erstellte Bewegungsprofil, dass
durch die Handyspionage ohne weiteres möglich ist zu erstellen.
Übertragungspunkte von Handysendemasten werden dafür benutzt
um den Aufenthaltsort des Handynutzers zu lokalisieren. So kann
man sich also vorstellen, dass die überwachte Personen zunächst
durch geschriebene SMS überprüft wird, danach die Gespräche
mitgehört werden oder im Nachhinein das aufgezeichnete Gespräch
abgehört wird und schließlich sogar die Person vor Ort
durch das eben erwähnte Bewegungsprofil vor Ort aufgesucht
werden kann. Dies ist vor allem deshalb einfach weil der Standort
bis auf 50 m lokalisieren kann, je nachdem wie nah sich der Handybenutzer
am Sendemast bewegt. Der absolute Clou ist allerdings das eine versierte
und ausgefeilte Software sogar das Gerät ein- und ausschalten
kann. So ist derjenige der die entsprechende Person überwachen
möchte jederzeit und überall in der Lage sich einzuschalten.