Diese Art des Mobbing ist eher selten, kommt
sie vor ist sie jedoch ebenso widerrechtlich wie jedes andere arbeitsrechtliche
Vergehen. Vorgesetzte nutzen die Position aus, haben kaum Risiken
bei Ihrem Tun belangt zu werden, da die Kollegen sich aus dieser
kritischen Situation lieber raushalten.
Von der Position heraus haben Arbeitgeber
ein Machtgefühl, das Ihnen erlaubt (so denken diese Menschen)
alles Machbare auszunutzen. Entscheidend bei dieser Mobbingart ist
Sympathie. Ist diese dem Mitarbeiter sehr gering ausgestaltet, werden
die "gemobbten" unter Demütigungen und dem Druck
des Vorgesetzten leiden. Besonders gesundheitlich bedrohlich kann
es werden, wenn das Mobbingopfer labil ist, dann hat die Person
schon verloren. Hier gab es schon Suizidversuche, die der Umwelt
anzeigen sollen, dass die Person in akuter Gefahr ist.
In dieser Situation sind von den Betroffenen
eingebrachte Kreativität, Vorschläge und zusätzlicher
Arbeitseinsatz vollkommen überflüssig, werden missachtet
und untergraben. Soziales Verhalten, Einsatzfreudigkeit und der
gute Umgang im Kollegenkreis und Kundenbereich werden zudem dementiert.
zieht der Betroffene einen Schlussstrich und kündigt, kommt
mit dem Arbeitszeugnis eine ausreichend bis mangelhafte Beurteilung.
Welche Beweggründe hat Mobbing?
Wird das Mobbing vom Vorgesetzten geduldet oder sogar selbst inszeniert
oder durchgeführt, so hat dies überwiegend folgende Gründe:
- Angst vor Verlust der Autorität
- Zutragen der Schwächen an Schlüsselpositionen, die für
die Karriereentwicklung wichtig sind
- Angst vor der Informationsweitergabe ohne Kenntnis
- Informationsefizite
- Intrigenangst
- Angst vor Verdrängung der eigenen Authorität
- Angst vor Imageverlust